Aachen erhält 13,4 Millionen für Sanierung von Schulen

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Bund fördert finanzschwache Kommunen mit 3,5 Milliarden – NRW profitiert überdurchschnittlich

Die jüngste Änderung des Grundgesetzes macht es möglich: Der Bund stellt den Ländern 3,5 Milliarden Euro für finanzschwache Kommunen zur Verfügung. Die Mittel kommen der Sanierung und dem Umbau der Schulinfrastruktur zu Gute.

Fast ein Drittel des Geldes fließt nach Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung NRW löst eines ihrer Wahlversprechen ein und leitet das Geld des Bundes vollständig und unbürokratisch an die Kommunen weiter. Die Stadt Aachen kann 13,411 Millionen Euro investieren, die StädteRegion 7,53 Millionen Euro.

Dazu erklärt der Aachener Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke:

„Kommunen sollen von der guten Konjunktur und den damit einhergehenden Rekordsteuereinnahmen des Bundes profitieren. In der Vergangenheit war eines der größten Probleme, dass die vom Bund zur Verfügung gestellten Mittel den Kommunen zu zögerlich zur Verfügung gestellt wurden und die Planungen zu viel Zeit in Anspruch genommen haben. Gute Bildung braucht eine gute Infrastruktur. Der Bund wird seiner Verantwortung gerecht, finanzschwache Kommunen bei der Sanierung und Modernisierung von Schulen zu unterstützen. Mit der neuen Regierung in Düsseldorf scheint das Zusammenspiel nun auch besser zu laufen.“

"Wir freuen uns in Aachen, dass der Bund Wort gehalten hat und die angekündigte Hilfe uns erreicht", so der CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Aachen, Harald Baal. "Wir werden kurzfristig Projekte anmelden. Die Sanierung des Inda-Gymnasiums soll dann dabei sein." Mit dem Geld können bis zum 31.12.2022 Projekte gefördert werden, deren Mindestinvestitionsvolumen 40.000 Euro beträgt.

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Datum: 29. November 2017

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