In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Aachener Bürgermeister alle Aachener auf, sich der geplanten Nazi-Demonstration am 25. September entgegenzustellen.
Zur geplanten Nazi-Demonstration gegen den Neubau der Yunus-Emre-Moschee haben die Bürgermeisterinnen Dr. Margrete Schmeer und Hilde Scheidt sowie Bürgermeister Björn Jansen Folgendes erklärt:
„Vandalismus, Drohungen und Übergriffe durch Neonazis nehmen in unserer Stadt zu. Wir
werden nicht tatenlos hinnehmen, dass sich Rechtsextreme aus dem näheren und weiteren Umland Aachen als Raum für ihre menschenverachtenden Aktivitäten aussuchen.
In unserer Stadt leben Menschen mit rund 160 verschiedenen Nationalitäten, mit unterschiedlichsten Kulturen und Religionen friedlich zusammen. Diese Vielfalt macht das Lebensgefühl in Aachen aus, und wir werden nicht zulassen, dass Rechtsextremisten versuchen, dieses von uns allen gelebte und gewollte Miteinander zu attackieren. Wir werden nicht zulassen, dass faschistisches Gedankengut in unsere Stadt getragen wird. Wir werden nicht zulassen, dass der in großem Konsens geplante Neubau der Yunus-Emre-Moschee durch demokratiefeindliche Demonstranten gestört wird.
Weder der Pulheimer Hitler-Verehrer Axel Reitz noch der Dürener NPD-Chef Ingo Haller noch deren Gesinnungsgenossen, die am 25. September gegen den Moscheebau protestieren wollen, sind in Aachen willkommen.“
Quelle: www.aachen.de