Baal: „Ich werde für den Erhalt des Werkes kämpfen.”

Unser Oberbügermeisterkandidat und Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Aachen, Harald Baal:

Die gestrige Ankündigung der Continental AG, ihr Aachener Reifenwerk bis Ende 2021 schließen zu wollen, hat mich erschüttert. Die Pläne des Konzerns zeigen, worum es jetzt geht. Es geht um 1.800 Arbeitsplätze. Das sind 1.800 Einzelschicksale. 1.800 Familien bangen nun um ihre Zukunft. Hinzu kommen zahlreiche Betroffene auf Seiten der Zulieferer.

Ich werde für den Erhalt des Werkes kämpfen. Gemeinsam mit unserer Landesregierung und den Vertreter*innen der Beschäftigten werde ich mich gegenüber der Konzernleitung dafür stark machen, dass die Arbeitsplätze in Aachen bestehen bleiben. Als Steuerberater weiß ich, dass derartige Maßnahmen nur der kurzzeitigen Bilanzverschönerung dienen. Aktionär*innen mag das freuen. Der langfristigen Stärkung des Konzerns und seiner Arbeitsplätze dienen sie nicht.

Wer mit grüner Ideologie zum Kreuzzug gegen das Auto aufruft, soll sich über derartige Konzernankündigungen nicht wundern.

Das Aachener Werk erwirtschaftet Gewinne. Dies ist vor allem der guten Arbeit der Beschäftigten zu verdanken. Sie haben es nicht verdient, vom Management fallen gelassen werden. Deshalb werde ich mich an vorderster Front für sie einsetzen.

Wer mit grüner Ideologie zum Kreuzzug gegen das Auto aufruft, sollte sich über derartige Konzernankündigungen nicht wundern. Eine politische Rhetorik, die Autofahrer*innen, die hinter ihnen stehenden Unternehmen und damit tausende Beschäftigte zum Feindbild erklärt, schafft eine Stimmung, in der es Unternehmen leichtfällt, einen radikalen Stellenabbau mit dem Strukturwandel in der Autoindustrie zu begründen.

Wenn wir in Aachen weiterhin das Klima schützen, die Mobilität der Zukunft gestalten und in vielen weiteren Bereichen politisch handlungsfähig bleiben wollen, brauchen wir dafür eine wirtschaftliche Grundlage. Auch dafür steht das Aachener Continental-Werk.